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EMERSON,
LAKE & PALMER Fanberichte
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Aufruf an alle ELP-Fans!!!
Habt ihr Emerson, Lake & Palmer
live gesehen, seid ihr ELP persönlich begegnet oder
verbindet Ihr besondere Erlebnisse mit ELP? Dann sendet
mir Eure Berichte oder Geschichten per E-Mail
mit dem Stichwort "Fanberichte".
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Lachen mit Latein
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Emerson, Lake & Palmer
waren meine erste große Liebe!!! Am 24. Juni 1972 in
Wetzikon erlebte ich mein erstes "großes"
Rock-Konzert (mit der J. Geils Band im Vorprogramm!). Ich
hab damals alles gesammelt, was mir von ELP unter den Nagel
kam. Als großer Fan fieberte ich 1974 dem Konzert in
Zürich entgegen. Irgendwie gelang es mir herauszufinden,
wo ELP untergebracht waren. Also fuhr ich gleich nach Schulschluss
mit meinem Moped zum Nobel-Hotel Atlantis und wollte an der
Rezeption meine vorbereiteten Umschläge mit frankiertem
Rückantwort-Kuvert abgeben.
Da sagte die Dame: "Die sollten jetzt gleich kommen.
Die Herren dort drüben warten schon auf sie. Warten sie
doch mit denen zusammen". Die Herren waren Journalisten
und Fotografen die Interview-Termine hatten. Tatsächlich
dauerte es nicht lange, bis die drei Helden eintrafen. Weil
ich gerade nichts Gescheiteres in meinem Schulranzen hatte,
hielt ich ihnen mein Lateinbuch "De Belli Gallici"
hin. Vor allem Keith Emerson musste
daraufhin lachen und blätterte im Buch herum, als er
es unterschrieb.
Ueli Frey, Schweiz
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| Uelis
ELP-Fotos vom Konzert im Hallenstadion, Zürich 11. Mai.
November 1974 |
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Rauch, Getöse und Schuppenpanzer
Konzert von Emerson, Lake & Palmer am 31. März
1973 in Düsseldorf, Philipshalle ; "Get Me A Ladder-Tour"
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Ich war 14 Jahre und unsere Eltern haben uns hingefahren
und wieder abgeholt. Eröffnet wurde die Show von der
Vorgruppe Back Door um 20:00 Uhr, Emerson, Lake & Palmer
spielten dann von ca. 21.00 Uhr - 24.00 Uhr. Die Bühne
war so ähnlich wie auf dem Live-Bühnenfoto des Dreier-Live-Albums
"Welcome Back My Friends", inklusive der Songreihenfolge.
Wobei ich mir nicht ganz sicher bin, denn das Album Brain
Salad Surgery wurde erst im Dezember 1973 veröffentlicht,
auf dem Konzert im Frühjahr in Düsseldorf wurde
aber bereits "Karn Evil 9" aufgeführt. Die
Schuppenpanzer trug Keith Emerson
auch in Düsseldorf um die Schultern. Natürlich gab´s
auch das "Monsterschlagzeugsolo" von Carl
Palmer mit den chinesischen Gongs, Emersons Messerkampf
mit der Hammond bei "Rondo 69" und beim Finale der
"3rd Impression" von "Karn Evil 9" die
immer schneller werdende Sequenzerfigur vom Moog-Synthesizer
mit Rauch und Getöse am Schluss. An Greg
Lake habe ich keine spezielle Erinnerung mehr, der stand
bei mir, abgesehen von "Lucky Man" und "Take
A Pebble", eh´ zumeist im Hintergrund und hat mir
eigentlich bei King Crimson
besser gefallen.
Spätestens nach diesem Konzert waren die Jungs bei mir
im Olymp und ich habe viele Leute in meiner Umgebung damit
genervt. Da ich selbst ein junger Tastenspieler war, gab es
damals für mich im Rock/Pop neben bzw. hinter Emerson
als erwähnenswerte Keyboarder nur Rick Wakeman, John
Lord und mit großen Abstrichen, weil für mich damals
viel zu brav, wenn auch sehr einfallsreich, Tony Banks sowie
einen gewissen Rick van der Linden von Ekseption. Dass ich
später die diversen Jazzpianisten kennen und schätzen
lernte, ändert nichts an meinem "Faible" für
Mr. Emerson. Ich hoffe, er kommt bald mal wieder auf Tour.
Rüdiger Puchalla, Deutschland
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Welcome back my friends...in Verona
ELP-Konzert am 26. September 1992 in Verona/ Italien
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Ich war seit meinem ersten ELP Konzert am 15. April 1973
in Zürich ein Hardcore-ELP-Fan. Nachdem ich ELP auch
1974 gesehen hatte, wurde ich aber 1977/78 als die Works Tour
nicht durch Europa führte, arg enttäuscht. Noch
mieser ging es mir 1987, als ihr angekündigtes Comeback
in "Out in the Green" Festival" in Frauenfeld
nur 1 Tag vor dem Anlass abgesagt wurde.
Umso mehr freute ich mich, als 1992 ein gross angelegtes
Comeback angekündigt wurde. Obwohl für Mitte Oktober
auch ein Konzert im Raum Zürich angekündigt war,
mochte ich nicht darauf warten, sondern entschloss mich kurzfristig
ans Eröffnungskonzert der Europa-Tour in Verona zu fahren.
Es war an einem Samstag, an dem ich noch bis ca. 13.00 Uhr
arbeiten musste. Da setzte ich mich, ein Sandwich in der Hand,
unmittelbar nach Arbeitsschluss in mein Auto um die Alpen
zu überqueren und ELP nach 18 Jahren endlich wieder zu
sehen.
Nach ca. fünf Stunden und fast 500 Kilometer Autofahrt,
kam ich dann in Verona an und besorgte mir als erstes ein
Konzertticket. Als in der berühmten "Arena di Verona"
kurz vor 21:00h der Stand mit den Mischpulten in den Boden
einbrach, ging ein Aufschrei durch die Menschenmenge und ich
dachte bereits daran, dass das Konzert abgesagt werden könnte.
Aber alles war nicht so schlimm und mit einer halbstündigen
Verspätung konnte das Konzert dann doch beginnen.
Als sie mit "Welcome back my friends
" auf
die Bühne traten erfüllte sich ein grosser Traum
für mich: ELP noch einmal live sehen. Es war ein grossartiges
Konzert in einem grossartigen Ambiente. Und es sollte nicht
das letzte Mal sein. Ich habe sie dann im selben Jahr noch
zweimal gesehen und zudem 1997 am Jazzfestival in Montreux.
Nach dem Konzert habe ich dann im Auto übernachtet, da
alle Hotels in Verona ausgebucht waren. Als ich anderthalb
Jahre später den Welcome
Back-Video erwarb, habe ich nicht schlecht gestaunt, dass
das kurze Interview das ich in Verona gegeben hatte und das
ich schon lange vergessen hatte dort erschien!
Richard Kneubühler, Schweiz
Richards
Slideshow vom ELP-Konzert in Verona
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Schweben
mit ELP
ELP-Konzert am 07. Oktober 1992 im Huxley's/Berlin
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Ich bin mit ELP groß geworden und liebe diese Musik
sehr, einfach zeitlos. Das Publikum war in meinem Alter. Manche
Frauen waren in eleganten Outfits gekommen. Ich war mächtig
aufgeregt. ELP betraten die Bühne und ich konnte es gar
nicht glauben, sie endlich zu sehen.
Ich schwebte über den Boden, der Sound war ausgesprochen
gut. Keith veränderte den Sound der Songs etwas durch
die moderneren Instrumente. Es machte super viel Spaß,
ihm zuzusehen. Er hatte sichtlich Spaß mal wieder ordentlich
auf die Tasten zu hauen. Einige Songs wurden etwas anders
interpretiert, was ihnen mehr Frische verlieh. "Tarkus"
zum Beispiel gefiel mir gut, wurde aber leider im Mittelteil
abgebrochen. Greg hatte im Laufe der Jahre ziemlich zugenommen.
Auch seine Stimme war leider nicht mehr dieselbe. Sie klang
brüchig und angestrengt. Vielleicht war er erkältet.
Aber sein Gitarren und Bassspiel überzeugte durch seine
Routine.
Carl hingegen wirkte kerngesund und vital, was sich auch
in seinem Drumming widerspiegelte. Zwar nicht mehr so wie
in den Siebzigern, reichte aber völlig aus ,den Songs
den nötigen Drive zu geben. Gesamt gesehen kann ich nur
sagen, dass es eine Riesenfreude war, den Jungs zuzusehen.
Meinen Lieblingssong "Trilogy" haben sie zwar nicht
gespielt, aber ich denke immer noch gern an dieses Konzert
zurück. Es wäre echt cool, wenn ELP noch mal eine
CD machen würden im Stil der Siebziger (Ich träume!).
Laurence Gundermann, Deutschland
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