| Besetzung*: |
Allgemeine Fakten: |
| Greg Lake: Bass, Gesang |
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| Robert Fripp: Gitarre, Geräte, Effekte,
Mellotron |
Gegründet: 1968 |
| Michael Giles: Schlagzeug |
Aufgelöst: zwischen 1974-1981, 1986-1994 |
| Ian McDonald: Saxophon, Keyboards |
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| Peter Giles: Bass |
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| *Phasen mit Greg Lake |
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Greg Lake am Hofe des karmesinroten Königs (1969-1970)
"Fünf verlorene Jahre" tingelte Greg Lake nach eigenen
Worten mit The Gods und The Shy Limbs durch die Provinzen und arbeitete
nebenbei noch als Zeichner. Als der Gitarrist Robert Fripp in London
1969 King Crimson gründete, benötigte er dringend einen
Bassisten. Fripp kannte Greg Lake schon seit längerem (beide
hatten in ihrer Kindheit den gleichen Gitarrenlehrer gehabt) und
machte deshalb ihm ein Angebot. Obwohl Lake zu diesem Zeitpunkt
nach eigener Aussage elf Jahre keinen Bass mehr gespielt hatte,
nahm er nach kurzem Zögern die Offerte an. Zusammen mit Fripp,
Ian McDonald (Reeds, Mellotron, Vocals), Michael Giles (Drums, Percussion)
und Peter Sinfield (Words, Lights) debütierte Greg Lake mit
King Crimson am 5. Juli 1969 im Vorprogramm der Rolling Stones.
Das Konzert vor 500.000 Zuschauern im Londoner Hyde Park wurde für
die Band ein voller Erfolg.
Im November des gleichen Jahres veröffentlichten King Crimson
das epochale Album
In The Court Of The Crimson King.
Das Album erreichte Platz 5 in der britischen Hitparade sowie Platz
28 in der amerikanischen Hitparade und zählt heute zu den absoluten
Klassikern des Progressiv-Rocks. Doch zwischen Lake und dem exzentrischen
Fripp, der sich vorwiegend makrobiotisch ernährte, wuchsen
die Spannungen. Lake liebäugelte bereits mit seinem Ausstieg,
als er am 10. Dezember 1969 bei einem gemeinsamen Konzert mit The
Nice in San Franciscos Fillmore East dem damaligen Nice-Keyboarder
Keith Emerson begegnete.
Obwohl Lakes Entschluss, bei Crimson aufzuhören, danach feststand,
wirkte er noch von Januar bis März 1970 beim zweiten King Crimson-Album
In The Wake Of Poseidon mit
allerdings nur noch als Sänger. Das Album
erreichte Platz 4 in den britischen und Platz 31 in der US-amerikanischen
Charts. Diese Erfolge konnte die Band, auch aufgrund zahlreicher
Personalwechsel, nicht mehr annähernd wiederholen. King Crimson
blieb aber aufgrund hervorragender Alben wie Islands, Red und
Discipline einer der wichtigsten Grundpfeiler des Art-Rocks.
Einer der Nachfolger von Greg Lake als Sänger wurde John Wetton,
der seinerseits später bei Asia
auf Carl Palmer traf.
Das Verhältnis zu Fripp blieb auch nach dem Ausstieg angespannt.
Edward Macan berichtet in seinem Buch Endless Enigma: A Musial
Biography Of Emerson, Lake & Palmer auf Seite 401, dass
Lake nach einem ELP-Konzert im New Yorker Madison Square Garden
im Juli 1977 Robert Fripp nach einem Abendessen gelegentliche Sessions
vorschlug, was dieser jedoch brüsk ablehnte. Fripp war zu dieser
Zeit schon intensiv in der New Yorker New-Wave Szene aktiv und am
Prog-Rock alter Prägung nicht mehr interessiert. Dennoch blickt
Lake positiv auf die Zeit mit King Crimson zurück: "Es
war meine erste professionelle Band. King Crimson gab mir die Möglichkeit,
mich musikalisch zu entfalten".
©Bernd Franco Hoffmann
Quellen:
Edward Macan: Endless Enigma: A Musial Biography Of Emerson, Lake
& Palmer
George Forrester, Martyn Hanson, Frank Askew: The Show That Never
Ends: A Musical Biography
Graf/Rausch: Rockmusiklexikon
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